Sichere Schulwege für unsere Kinder


Engagierte Eltern setzen Tempolimit 30 vor Grundschule durch!

Die Straße vor der Grundschule am Weißen See, Buschallee (Ausweichstandort) ist jeden Morgen sehr stark frequentiert. Neben Tramspur, Radstreifen und parkenden PKW fahren Autos und Schwerlaster auf einer schmalen Fahrspur 50 und mehr KMH. Zudem ist die Ampelphase für Fußgänger*innen nur wenige Sekunden auf grün.

Engagierte Eltern setzten mit Hilfe der Elterninitiative „Sicher zur Schule“ das Tempolimit 30 durch, und das obwohl die Verkehrslenkung Berlin zunächst den Antrag abgelehnt hatte. Nicht aufgeben!
Nun gilt auf Höhe der Haltestelle SULZFELDER STRASSE TEMPO 30.


Demo am 5. Juni 2019
Elternprotest nach Fahrradunfall einer Schülerin bei Radprüfung


Karin Hieronimus ruft zu mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr auf!
Reinhardswaldschule, Berlin

Sichere Schulwege für unsere Kinder

Alle Kinder kommen sicher, zu Fuß mit dem Fahrrad und mit dem Öffentlichen Nahverkehr zur Schule.

Berliner Grundschuleltern gründeten Anfang 2019 die Initiative Sicher zur Schule.

Wir nehmen es nicht mehr hin,
dass Autofahrer*innen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung ihrer Verantwortung nicht gerecht werden.

Je mehr Eltern und Grundschulen gemeinsam mit uns aktiv werden, umso schneller kommen wir zum Ziel!

Machen Sie mit! Schreiben Sie uns! Wir unterstützen Sie!

Wir nehmen es nicht mehr hin

dass Politik und Verwaltung, sowie Autofahrer*innen ihrer Verantwortung nicht gerecht werden,
sondern es billigend in Kauf nehmen, dass Kinder auf ihren Schulwegen verletzt und getötet werden.

Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik zeigt:
Die Zahl der im Berliner Straßenverkehr schwerverletzten Kinder und auch Erwachsenen steigt.

Das Verkehrssicherheitsprogramm des Senat ist gescheitert:
2011: 148 schwer verletzte, keine getöteten Kinder
2018: 161 schwer verletzte, zwei getötete Kinder

Wir fordern Bezirksämter und Senatsverwaltung auf,

jetzt die erforderlichen Maßnahmen im Schulumfeld und auf allen Schulwegen umzusetzen.

I. Sichere Schulwege zur Förderung mobiler Selbständigkeit (rechtliche Verankerung des Anspruchs auf sichere Schulwege im Rahmen des Mobilitätsgesetzes und nachgeordneten Planwerken).

II. Sensibilisierung von Autofahrer*innen hinsichtlich ihrer Verantwortung für die Sicherheit von Kindern.

III. Jeder Schulweg wird von Kindern und Eltern als subjektiv sicher wahrgenommen und weist keine objektiven Gefährdungen auf.

IV. Das Umfeld von Schulen gehört vorrangig den Kindern. Es ist städtebaulich von anderen Nutzungen freizuhalten.

Nur so können die jüngsten Verkehrsteilnehmer*innen lernen ihren Schulweg selbständig zu bewältigen!


Schulfest an der Bornholmer Grundschule am 23.05.2019

Präsentation der Ergebnisse der Online Umfrage „Wo ist der Schulweg gefährlich?“